Habt ihr denn keine Augen, um zu sehen...

Ich erkenne, es scheint heute vieles den verkehrten Weg zu gehen.
Das Sinnvolle hat sich Umgekehrt durch permanente ständige Ablenkung,
Stress, innerer Leere und der Falschheit folgen wir einem Mammon.

Doch wir fühlen dass es einen Kern von Wahrheit gibt.
Alltäglich wird uns jedoch eine Illusion vorgegaukelt.

Mir scheint nicht viele machen Sich die Mühe, sich Zeit
und Abstand davon zu nehmen im Versuch die Wahrheit zu erkennen.
Denn auch dann noch Unterliegen wir ständiger nichtiger Ablenkungen.
Dabei ist es doch so essenziell wichtig, die Dinge des Lebens zu erkennen. Denn das höchste Gut ist unsere Lebenszeit, und wer will diese schon für Unsinn hingeben?
Realisieren die Menschen nicht dass die Unwahrheit unglücklich macht?
Erkennen wir den nicht dass das Schöne, das Gute und das Wahre
in einem Zusammenhang stehen?.

Gesteuert durch Angst, Überfluss, Hochmut, der Unfähigkeit zu Vergeben, Lieblosigkeit, Ansehen/Prestige, eigenen Ansprüchen und Träumen… vertrauen wir nicht und öffnen wir uns nicht. Was hindert uns daran?

Wir scheinen trotz Augen Blind zu Sein und
vertrauen nicht auf unsere Innere Stimme.

Mammon_and_His_Slave.jpg



Stumpf

Man liest stumpfe Zeitungen,

man isst stumpfes Essen,

man schaut stumpfes Fernsehen,

man hört stumpfe Musik,

man verrichtet stumpfe Arbeit,

man führt stumpfe Diskussionen,

man lebt stumpfe Beziehungen,

man bekommt stumpfe Meinungen,

man rennt stumpfen Zielen nach,

man hat einen stumpfen Sinn.

Es gibt immer mehr studierte Menschen und

trotzdem scheint die Gesellschaft immer stumpfer zu werden.

Es ist wohl so, dass es nicht noch mehr Studierte braucht,

wohl eher Menschen mit Intelligenz, Herz und Verstand.

— —

ein Poet auf Reisen

Amnesty International und menschliche Werte

FullSizeRender.jpg

Amnesty International;

eine Organisation mit so hohen Werten schafft es nicht diese im eigenen Umfeld umzusetzen?

„Die Arbeitsbelastung: für viele Angestellte viel zu hoch. Das Vertrauen zu Vorgesetzten: fehlt fast vollständig. Machtmissbrauch und Diskriminierung: an der Tagesordnung. Hinzu kommen Fälle von Mobbing, Sexismus und Rassismus. 39 Prozent der Mitarbeiter leiden als direkte Folge der Arbeit an psychischen oder physischen Gesundheitsproblemen. …“

so hehr die Ziele auch scheinen, sollte wohl in den eigenen Reihen mehr Respekt und Demut gepflegt werden. Es zeigt wiedermal die Psyche des Menschen, das Dinge passieren können die man nicht für möglich gehalten hätte.

Wehrt euch gegen Whatsapp!

Whatsapp ist eine Sucht und ein Zeitvernichter.
Es ist Zeit für ein neues soziales Netzwerk.

Whatsapp ist eine Seuche, ansteckender als die Wintergrippe. Whatsapp ist eine Sucht und ein Zeitvernichter. Vor allem aber: Whatsapp liefert unsere persönlichsten Geheimnisse auf undurchschaubaren Wegen an die undurchschaubare Konzernzentrale von Facebook. Der Internetgigant verwendet diese dann gegen uns, berieselt uns mit raffiniert auf uns zugeschnittener Propaganda, um damit reich zu werden.

Und, ach ja: Whatsapp ist kinderleicht zu benutzen, praktisch, gratis, gut. Unschlagbar und unverzichtbar für die Kommunikation unter Freundinnen, Arbeitskollegen, Familien.

Trotzdem und gerade darum müssen wir Whatsapp abschütteln wie ein Kettenraucher die Nikotinsucht. Das ist hart, bitter, aber nötig – wenn wir denn unsere Privatsphäre und uns selber nicht weiter in die USA verkaufen wollen. Und es geht nur gemeinsam. Nur wenn viele sich von Whatsapp lossagen, kann es gelingen. Es braucht eine Volksbefreiungsbewegung gegen den Datenkraken Whatsapp.

Wie naiv, werden viele sagen. Wie herzig, die Abschaffung von etwas zu verlangen, das im digitalen Zeitalter so selbstverständlich geworden ist wie das Wasser aus der Duschbrause. Whatsapp ist auf etwa 6,5 Millionen Schweizer Handys installiert. Drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer zwischen 14 und 69 Jahren benützen heute den Dienst. Über Whatsapp organisieren Schulklassen ihre Mathe-Arbeiten, Krankenpfleger koordinieren ihre Dienstpläne, Anwältinnen lösen mit ihren Au-Pairs Kinderbetreuungsprobleme.

Technische Alternativen stehen zur Verfügung.
Hauptsächlich aber braucht es den kollektiven Willen zur Whatsapp-Abstinenz.

In der Tat: Eine Alternative mit einem Nützlichkeitsgrad wie Whatsapp ist schwer auszumachen. Denn die Brauchbarkeit eines solchen Nachrichten-Austauschdiensts steht und fällt mit seiner Verbreitung. Und da haben Whatsapp und die Konzernmutter Facebook ganze Arbeit geleistet. Mit dem Zauberwort «Gratis!» hat sich die App wie ein Grippevirus auf weltweit 1500 Millionen Handys verbreitet. Dabei bezahlt man die App in Wahrheit teuer mit dem flüchtigen Abklicken der meterlangen Nutzungsbedingungen und der Preisgabe der Handynummern seiner Freunde und anderer persönlicher Daten. 

Dabei kann Whatsapp – abgesehen von den raffinierten Mechanismen der Persönlichkeitsverletzung – technisch kaum mehr als die gute alte SMS. Und auch nicht mehr, als was ein begabter Teenager heute in eine solche Messaging-App hineinprogrammieren kann. Darum gibt es längst genügend Alternativen – alle so intuitiv zu bedienen wie Whatsapp. Darunter befindet sich auch Threema, ein in der Schweiz entwickeltes Produkt, das Datenschutz und Verschlüsselung garantiert. Die Nutzungsbedingungen passen auf eine A4-Seite.

Die Technik also stünde zur Verfügung. Was es aber braucht, ist der kollektive Wille zur Whatsapp-Abstinenz, eine Volksbewegung, die sich dem amerikanischen Datenkraken verweigert. Eine Freiheitsfront, die durchschaut, dass gratis nicht gratis ist und die bereit ist, ein paar Franken für eine sichere App zu zahlen.

Immerhin, ein Anfang ist gemacht. Die Bundesverwaltung macht es vor: Von den Diensthandys des Bundes soll Whatsapp künftig verbannt werden, mindestens für die amtliche Kommunikation, berichten das Branchenportal Inside.it und die CH-Media-Zeitungen. Bisher hatten sich Beamtinnen und Beamten, Diplomatinnen und Diplomaten und sogar Bundesrätinnen und Bundesräte über Whatsapp ausgetauscht, meist privat, aber auch dienstlich und offiziell. So wie der Bund könnten auch Kantone, Spitäler, Firmen, Betriebe, Schulen ihren Angestellten und Angehörigen Alternativen anbieten. Dann wären wir schon einen Schritt weiter. 

Noch viel wichtiger aber ist: Der persönliche, individuelle Entscheid von möglichst vielen Whatsapp-Nutzerinnen und -Nutzern, sich auf eine Alternative einzulassen und bei allen Bekannten für Whatsapp-Abstinenz zu werben. Das ergäbe dann ein echt soziales Netzwerk.

Quelle: Tages-Anzeiger, 25.02.2019, 21:07 Uhr

Die Nacht der Nächte...

Unsere Gesellschaft wird immer schnelllebiger – nicht nur auf Beruf und Alltag trifft diese Beobachtung zu, sondern auch auf zwischenmenschliche Beziehungen. Während es vor gar nicht allzu langer Zeit noch ganz normal war, dass zwei Menschen ein ganzes Leben lang zusammenblieben, hält heute kaum noch eine Beziehung länger als ein paar Jahre. Doch noch in der Generation unserer Großeltern heirateten Menschen, die sich oft kaum kannten und dennoch ihr ganze Leben miteinander teilten. Die Regisseurinnen Yasemin Samdereli und Nesrin Samdereli stellen in ihrer Dokumentation „Die Nacht der Nächte“ vier Paare vor, die mehr als 55 Jahre zusammen sind: Ein indisches Ehepaar, das die Regeln des Kastensystems durchbrach, ein zwangsverheiratetes japanische Ehepaar, ein Nachkriegspaar aus dem Ruhrgebiet und zwei schwule Männer aus den USA, die nach jahrzehntelanger Beziehung endlich heiraten durften. Alle Paare erklären, was sie zusammenführte und wie man es schafft, so lange zusammenzubleiben…

Focault — Der vierte Band von "Sexualität und Wahrheit"

860x1290.jpeg

Paris. Der vierte Band von Michel Foucaults Werk "Sexualität und Wahrheit" ist fast 34 Jahre nach dem Tod des französischen Philosophen erschienen. Am Freitag veröffentlichte der französische Verlag Gallimard das Buch mit Namen "Les aveux de la chair" ("Die Geständnisse des Fleisches"). Darin geht es um den Umgang der frühen Christen mit Sexualität sowie die Fragen von Einverständnis und Vergewaltigung.

Sein Verleger Frederic Gros sagte, mit Blick auf die #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Belästigung sei "der Moment für die Veröffentlichung dieser wichtigen und innovativen Arbeit gekommen". Foucault begann den Band in den frühen 1980er-Jahren. Darin schrieb er, dass entgegen der landläufigen Meinung das frühe Christentum nicht verklemmter beim Thema Sex gewesen sei als die Heiden.

Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI

70'000 Zugangsdaten zu Internet-Diensten gestohlen

05.12.2017
Der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI wurde wiederum eine Liste mit Zugangsdaten bestehend aus Login und Passwort gemeldet. Diesmal handelt es sich um 70'000 Datensätze. 
Der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI wurden wiederum von vertraulicher Quelle rund 70'000 Zugangsdaten zu Internet-Diensten gemeldet. In vielen Fällen besteht der Benutzername der betroffenen Zugangsdaten aus der E-Mail-Adresse. Verwenden Internet-User bei solchen Logins für verschiedene Online-Portale dasselbe Passwort, ermöglicht dies den Tätern auf einfache Weise, diese Zugangsdaten für illegale Zwecke (Betrug, Erpressung, Phishing usw.) zu missbrauchen. 

CHECKTOOL:  
https://checktool.ch

DETAILIERTE INFOS:
https://www.melani.admin.ch/melani/de/home/dokumentation/newsletter/passwoerter-von-70000-e-mail-konten-im-umlauf.html

emblem.png

Informationen Spenden

Statt Google und Co. deine Daten gratis abzuliefern verwende eine Suchmaschine die mit den Werbeeinnahmen deiner Suche sinnvolle nachhaltige Projekt Unterstütz.

Spenden für den Regenwald:
https://www.ecosia.org

Dank der finanziellen Hilfe von Ecosia kann etwa alle 2 Sekunden ein Baum gepflanzt werden. Unter Berücksichtigung, dass nicht jeder Ecosia-User bei jeder Suche auf eine der Anzeigen klickt, verdienen wir durchschnittlich 0,5 (Euro-)Cent pro Suchanfrage. Unsere Partner für die Aufforstungsprojekte brauchen etwa 0,22 EUR, um einen Baum zu pflanzen  - also benötigen wir etwa 45 Suchanfragen bei Ecosia, um einen Baum zu finanzieren. Je nach Anzahl der Klicks auf die Ads und Höhe der Einnahmen, die eine Anzeige einbringt, können wir so alle 2 Sekunden einen neuen Baum pflanzen.

Jede zweite Suche 1 Cent an die Organisation Ihrer Wahl:
https://www.benefind.ch

 

und für alle anderen die Suchmaschine die deine Daten nicht registrieren und
somit keine Daten von Dir an Werbeunternehmen verkaufen:
https://duckduckgo.com

 

 

Balletboyz: Young Men

Simply amazing...

"Young Men" ist ein Tanzfilm, der das Schicksal einer Gruppe junger Männer in einem unbestimmten Krieg zeigt. Sie versuchen trotz ihres brutalen Sergeants einen Rest Menschlichkeit zu bewahren. Gespielt werden die Soldaten von den Tänzern der "Ballet Boyz" aus London. Die Choreografie stammt von Ivan Perez mit einem Soundtrack und der Filmmusik von Keaton Henson.

Frankreich, zu Beginn des letzten Jahrhunderts: Die Szenerie ist realistisch, ein matschiges Feld mit jungen Männern in Uniformen, die fallen, wieder aufstehen, fallen – die Bewegungen sind gleichzeitig realistisch und kunstvoll stilisiert. Und während die jungen Männer nach und nach liegen bleiben, bleibt in all dem Schmutz eine Frau in weißer Bluse stehen, der der Schmerz über das sinnlose Sterben ins Gesicht gebrannt ist. „Young Men“ ist ein Tanzfilm, der das Schicksal einer Gruppe junger Männer in einem unbestimmten Krieg zeigt. Sie versuchen trotz ihres brutalen Sergeants einen Rest Menschlichkeit zu bewahren. Eine Film ohne Worte, der den Zuschauer mit intensiven Nahaufnahmen direkt am Schicksal der Soldaten teilhaben lässt. Gespielt werden die Soldaten von den Tänzern der BalletBoyz, einer unkonventionellen Tanztruppe aus London. Ihre Bühnenchoreographie „Young Men“ haben die Leiter der Truppe, Michael Nunn und William Trevitt, in einen ungewöhnlichen Spielfilm verwandelt, der die Geschichte der jungen Soldaten mit spektakulären Bildern erzählt. Die Choreographie stammt von Iván Pérez mit einem Soundtrack und der Filmmusik von Keaton Henson.